OPZ HÜRTH
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Der wichtigste Faktor für eine erfolgreiche operative Behandlung ist der Operateur.

Manche Patientinnen verbinden mit ambulantem Operieren die Vorstellung von minderer Patientensicherheit. Zudem werden die Möglichkeiten moderner Operations- und Narkosetechniken gerne unterschätzt. Wir glauben, bei sorgfältiger Auswahl der Fälle im OPZ-Hürth ein breites Spektrum an unschlagbar schmerzarmen hochwertigen Techniken anzubieten und dabei ambulant keinerlei Kompromisse bezüglich der Sicherheit einzugehen.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen Bauchspiegelung (Laparoskopie), Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) und die Behandlung von Dysplasien, also Erkrankungen , die von Human Papilloma Viren (HPV) an Muttermund, Scheide und äußerem Genitale verursacht werden.

Ob wir eine operative Behandlung im OPZ für sinnvoll halten, entscheiden wir in jedem Einzelfall erst nach einer Untersuchung im Rahmen der Vorgesprächs-Sprechstunde. Diese Untersuchung führt der von der Patientin gewählte Operateur persönlich durch. Nicht selten kommen wir dabei zu einem anderen Ergebnis. Dann nehmen wir Kontakt mit der zuweisenden Praxis auf und sprechen eine Empfehlung aus.

In jedem Fall führt den Eingriff der von der Patientin gewählte Operateur persönlich durch. Nach der Entlassung bleibt der Operateur rund um die Uhr über Mobilfunk für seine Patientin ansprechbar.

Moderne sog. "minimal invasive" Operationsmethoden haben sich weltweit und in allen Fachgebieten durchgesetzt. Sie bieten sehr viel Patientensicherheit bei erheblich geringerer Schmerzbelastung.
Krankenhausaufenthalte sind bei der Behandlung zahlreicher Frauenkrankheiten heute entbehrlich geworden. Ein gutes Beispiel ist die Gebärmutter-Entfernung. Konventionell durchgeführt erfordert sie in der Regel einen Klinikaufenthalt von ca. 10 Tagen. Endoskopisch durchgeführt geht die Patientin noch am OP-Tag fast beschwerdefrei wieder nach Hause. Von 1996 bis heute haben wir mehr als 2000 Gebärmutter-Teilentfernungen und Gebärmutterentfernungen per Bauchspiegelung "tageschirurgisch" durchgeführt. Das Gewicht der kranken Organe betrug zwischen 50 und 1700 Gramm.

Die von uns angebotenen ambulanten Operationen setzen eine optimale Narkoseführung voraus. Diesbezüglich sind unsere Patientinnen in sehr guten Händen. Alleine seit 1994, als die Praxis von Dr. Zietz unsere Anästhesie-Versorgung übernommen hat, wurden bis heute im OPZ Hürth über 55.000 Narkosen durchgeführt. Bei jeder Operation bleibt durchgehend je eine Narkose-Fachärztin oder ein Narkose-Facharzt mit langjähriger Berufserfahrung an der Seite der Patientin. Die Apparate-Ausstattung unserer Anästhesisten entspricht immer dem allerneuesten Stand.

Unsere Unabhängigkeit hat es uns immer erlaubt, zeitnah auf technischen Fortschritt zu reagieren. Bewährt sich neues Operationsinstrumentarium auf einem unserer Spezialgebiete, schaffen wir es ohne Zeitverzug an. Optimale Ausstattung mit modernstem Werkzeug hat bei uns absolute Priorität.

Wir lassen nichts unversucht, um unnötige Schmerzen auszuschalten. Wunden werden möglichst immer zusätzlich mit langwirksamen örtlichen Betäubungsmitteln behandelt, die den Wundschmerz in den ersten Stunden deutlich mindern. Eine weitere Massnahme ist die konsequente Anwendung von Wärme, weil Wärme das Schmerzempfinden mindert. Wir heizen die Betten leicht an und verwenden im Bauchraum angewärmtes CO 2 - Gas und angewärmte Spül-Lösungen.

Entlassen werden Patientinnen nur, wenn sie sich fit genug fühlen und von sich aus gerne nach Hause gehen möchten. Nur extrem selten mündet bei uns eine ambulante Behandlung in einen stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus der Umgebung.

In einem operativen Fach spielt hygienisch einwandfreies Arbeiten eine zentrale Rolle. Unser OP-Instrumentarium wird täglich nach Köln transportiert und in der Zentralsterilisation des Eduardus-Krankenhauses aufbereitet. Wir erhalten die Instrumenten-Sets täglich funktionsgetestet und steril versiegelt zurück. Bei der OP-Bekleidung usw. kommen ausschließlich steril verpackte Einwegartikel zum Einsatz. In diesen Punkten bieten wir somit modernsten Sicherheitsstandard.

Unsere großen OP-Räume sind entsprechend den Richtlinien des Robert Koch Instituts (RKI) in Berlin eingerichtet und auf unser OP-Angebot zugeschnitten. Wir lassen uns regelmäßig von externen Hygiene-Fachkräften prüfen und beraten.

Eine sorgfältige Operationsaufklärung und eine sorgfältig ausgeführte Operation erfordern Zeit. Wir nehmen uns diese Zeit sowohl im OP als auch in den Sprechstunden in einer nicht ganz selbstverstänlichen Weise. Das ist ein wesentliches Merkmal unserer Arbeit. Für die Operationsaufklärung unterhalten wir an vier Nachmittagen pro Woche eine spezielle Sprechstunde, in der wir die Gespräche nicht zeitlich begrenzen. Dass dies gelegentlich zu Wartezeiten führt, ist machmal unangenehm für alle Beteiligten, auch für uns. Das Konzept kommt aber allen Patientinnen zugute und wird weit überwiegend positiv aufgenommen.

Alle Eingriffe unsere OP-Spektrums (s. dort) werden bei uns in der Regel ambulant angeboten. Es gibt immer wieder einmal internistische oder anästhesiologische Probleme, die eine ambulante Operationsdurchführung nicht erlauben. Das sind dann die Fälle, in den den wir kurzstationäre Durchführung der Behandlung anbieten. Natürlich möchte auch nicht jeder ambulant operiert werden.

Patientinnen, die eine stationäre Betreuung benötigen oder wünschen, können wir diese in der PAN-Klinik in Köln bieten.
Dr. Maucher und Herr Auweiler sind dort Belegärzte. Die PAN Klinik eine Privatklink. Dort können zu einem Privatversicherte, zum anderen im Rahmen der sog. "Integrierten Versorgung" Versicherte bestimmter Kassen behandelt werden (BEK, DAK, TKK, bestimmte BKKs).
Patieninnen aller andern Kassen behandelt unser Belegarzt-Kollege Dr. Schmidt überdies bei Bedarf stationär in der Universitäts-Frauenklinik Köln.

Hinweis: Wissenschaftlich fundierte Informationen zu sehr vielen Krankheitsbildern und Therapieverfahren finden Sie auf den Webseite der DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE: www.dggg.de vor allem im Kapitel "Leitliniensammlung". Interessantes zum ambulanten Operieren finden Sie auch unter dem Link "BUNDESVERBAND AMBULANTES OPERIEREN".

Bitte klicken Sie ggf. die folgenden Links an:

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V.

Landesverband Ambulantes Operieren Nordrhein e. V.

Bundesverband Ambulantes Operieren e. V.
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